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8x 15 min / 16:9
/ 2021- 23

Bei SWR Room Tour öffnen Menschen die Tür zu ihrem ungewöhnlichen Zuhause. Sie führen durch ihre Wohnräume, erzählen Details zu Ausbau, Einrichtung und Architektur und sprechen über ihre Lebensphilosophie. Persönliche Einblicke in die außergewöhnliche Wohnwelt von ganz besonderen Menschen.

Außergewöhnliche Menschen in besondern Häusern

Außergewöhnliche Menschen in besondern Häusern

Verrücktes Haus Kieswerk

Ein Betonmischer mitten im Raum. In einem Zementsilo die Küche, im anderen das Schlafzimmer. Für Ania Dziezewska und Volker Scheurer ist das Normalität. Das Künstlerpaar wohnt in einem alten Kieswerk in Weil am Rhein.

Die ehemalige Transportbetonmischanlage ist ein Industriedenkmal in der Stadt und liegt im „Dreiländergarten“ nahe der Grenze zu Frankreich und der Schweiz. In den 1920er Jahren war sie die erste Anlage dieser Art in der Region. In zwei großen Rührwerken wurde hier bis 1996 aus Kies Beton hergestellt und von Lastwagen, die direkt unter die Stelzenkonstruktion fahren konnten, abtransportiert. Seit 1999 steht das ungewöhnliche Industrie-Gebäude unter Denkmalschutz.

Altes Schiff umgebaut

Schiffsmenschen brauchen nicht viel Platz. Am Heck des ehemaligen Frachtschiffs „Ahoy“ befindet sich eine kleine Wohnung: Auf 50 Quadratmetern verteilen sich Wohnzimmer, Schlafzimmer, Toilette, Dusche, Küche, Fahrkabine und Terrasse.

Früher wohnte dort der Kapitän mit seiner Frau und zwei Kindern. 2020 hat Künstlerin Sabine das Schiff gekauft. Die Ahoy wurde 1914 als Frachtschiff gebaut und in den Sommermonaten temporär als Hotel genutzt, bis es irgendwann endgültig zu einem Hotel- und Passagierschiff umgebaut wurde. Dabei entstanden im Bauch des Schiffes sieben Kabinen mit jeweils zwei oder vier Betten.

Altes Schwarzwaldhaus

Nadine und Frederik haben sich 2019 ihren Traum erfüllt und eine alte Schwarzwald-Villa mit Schindelfassade gekauft. Sie wollten schon immer ein Haus mit Geschichte. „In alten Häusern gibt es oft diese kleinen, feinen Details, die diesen Altbau-Charme komplett machen. In unserem Haus ist es unter anderem unsere Wohnungstüre mit der ‚Bitte Drehen‘-Klingel und dem Kastenschloss mit Ziehknopf.“

„Aber Altbau ist auch immer eine Überraschung. Erst macht man die Wand auf und dann schaut man sich das mal an“, lacht Nadine. Ihre Schwarzwald-Villa wurde 1920 auf dem Grundstück eines Sägewerks gebaut. Die beiden verliebten sich in ihre „Villa Schindelkind“ und machen die Neugestaltung und Sanierung zum gemeinsamen Projekt.

Fertighaus-Villa statt Sanierung

Am Rande des Horbachparks in Ettlingen steht eine Fertighausvilla, die viel individueller ist, als der erste Blick erahnen lässt. Neben dem Wohnhaus für drei Generationen beinhaltet es auch eine Backstube und ein Café. Von Montag bis Donnerstag nutzt Familie Kinn das Haus privat. Von Freitag bis Sonntag öffnen sie ihre Türen für Gäste in ihrem Café.

„Bei einem Spaziergang im Park haben wir ein altes Haus mit Pizzeria gesehen – die Lage war einfach traumhaft. Mein Mann und ich waren uns einig: Sollte das Haus je verkauft werden, dann schlagen wir zu“, erzählt Ute. „Das alte Haus war knuffig, wir wollten es eigentlich erhalten.“ Aber manchmal kommt es anders als gedacht. Die alte Pizzeria war baufällig und die Baugenehmigungen für den Umbau und Sanierung waren nicht einholbar.

Ein Haus voller kluger Ideen

Nachhaltigkeit kann auch Spaß machen, weiß Carsten. Denn er hat in seinem ökologischen Haus viele Gimmicks eingebaut, die es sehr einfach und bequem machen, umweltbewusst zu wohnen. Seit 13 Jahren wohnt Carsten mit seiner Frau und den beiden Kindern in dem modernen Holzständerhaus. Unter demselben Dach des Wohn- und Gewerbegebäudes ist auch seine Firma untergebracht. Entstanden ist das Haus in einer Baugemeinschaft.

Die Stadt Tübingen hatte das ehemalige Motorsportgelände gekauft und zu einem fairen Quartierspreis für das beste Konzept angeboten. Carsten hatte sich mit seinem Konzept vom grünen Wohnen & Arbeiten beworben und von der Stadt den Zuschlag erhalten. „Ich bin froh, dass wir es vor 13 Jahren gebaut haben, mit den Preisen heutzutage könnten wir es uns gar nicht mehr leisten, so wie die Baukosten explodiert sind.“

Mein Hausbau ohne Schulden

Mit wenig Geld ein eigenes Haus bauen, ohne sich zu verschulden – das war das große Ziel von Tobias. Mit seinem DIY-Haus aus Ferienhaus-Bausätzen hat er sich diesen Traum erfüllt. Keine Miete mehr zahlen zu müssen, das war der Grund, warum sich Tobias vor zehn Jahren den Traum vom Eigenheim erfüllte.

Einen Kredit aufnehmen und sich über 30 Jahre verschulden, das wollte er auf gar keinen Fall. Ein kleiner Bausparvertrag und seine Ersparnisse sollten reichen. Schuldenfrei, mit kleinem Budget und viel Eigenleistung.

Holzhaus selbst gebaut

Nachhaltigkeit kann auch Spaß machen, weiß Carsten. Denn er hat in seinem ökologischen Haus viele Gimmicks eingebaut, die es sehr einfach und bequem machen, umweltbewusst zu wohnen. Seit 13 Jahren wohnt Carsten mit seiner Frau und den beiden Kindern in dem modernen Holzständerhaus. Unter demselben Dach des Wohn- und Gewerbegebäudes ist auch seine Firma untergebracht. Entstanden ist das Haus in einer Baugemeinschaft.

Die Stadt Tübingen hatte das ehemalige Motorsportgelände gekauft und zu einem fairen Quartierspreis für das beste Konzept angeboten. Carsten hatte sich mit seinem Konzept vom grünen Wohnen & Arbeiten beworben und von der Stadt den Zuschlag erhalten. „Ich bin froh, dass wir es vor 13 Jahren gebaut haben, mit den Preisen heutzutage könnten wir es uns gar nicht mehr leisten, so wie die Baukosten explodiert sind.“

Wohnen im lost Place

2011 haben Sita und Tobias das verlassene Pumpenhaus in Heidelberg gekauft. Vier Jahre lang haben sie es saniert und zu einem Wohnhaus umgebaut. Im Inneren des Industriedenkmals befand sich früher eine strombetriebene Pumpe der Badischen Eisenbahn. Sie versorgte das Brauchwassernetz des 1914 in Betrieb genommenen neuen Güter- und Rangierbahnhofs von Heidelberg.

Vor allem die Dampflokomotiven sollten hier ihren großen Bedarf an Wasser decken. Im Inneren des Gebäudes dominiert deshalb der von Grundwasser gespeiste, über sieben Meter tiefe und im Durchmesser vier Meter breite Brunnenschacht. Von hier beförderten Elektropumpen das Wasser zu den Lokomotiven auf dem heute stillgelegten Bahndamm.

BEHIND
THE SCENE

Regie :

Julius Schmitt

Regie :

Julius Schmitt

Regie :

Julius Schmitt

Regie :

Julius Schmitt

Produktion :

EIKON

Kamera:

Arkadiy Kreslov

Sound:

William Amsler

Motion Design:

Timm Volkner

Editing

Martin Mikosch

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